Klimawandel aus wissenschaftlicher und politischer Sicht

Spätestens seit dem mit Donald Trump ein ein Präsident ist, der daran zweifelt, dass ein menschengemachter Klimawandel existiert, tobt die Diskussion um den Umgang um dem Klimawandel noch heftiger. Was sind die wissenschaftlichen Fakten? Von Antonia, Clara und Fredericke.

Was ist die Chaostheorie?

Die Chaostheorie bezeichnet eine Verkettung von Ereignissen, auch nicht lineare Phänomene genannt. Im Großen und Ganzen heißt es, dass eine Verspätung von 1 min. die Verkettung auslöst. Sie ist neben der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik eine der größten wissenschaftlichen Revolutionen des 20. Jahrhunderts.

Als Beispiel: Du hast ein Vorstellungsgespräch und Du gehst 1 Minute zu spät aus dem Haus und verpasst dadurch den Bus. Dann musst du mit dem Auto los, um noch rechtzeitig da zu sein. Das hat aber wieder Zeit gekostet, sodass du jetzt im Stau stehst. Du kommst viel zu spät zu dem Vorstellungsgespräch und wurdest deswegen abgelehnt. Nur weil du 1 Minute zu spät losgegangen bist. Kleine Veränderungen der Anfangsbedingungen können also große Auswirkungen auf das gesamte System haben. Dies beschreibt auch der so genannte Schmetterlingseffekt.

Der Schmetterlingseffekt

Der Schmetterlingseffekt ist ein Gedankenspiel. Dabei geht es darum, dass durch den Flügelschlag, eines Schmetterlings, ein Luftwirbel entsteht, welcher einen größeren Luftwirbel anstößt, dieser wieder einen größeren anstößt, und so weiter. Die Kettenreaktion dieser Luftwirbel kann sich dann so weit aufschaukeln, dass der Schmetterlings Flügelschlag, als Tornado auf der anderen Seite der Erde endet. Es herrscht eine Unvorhersagbarkeit.

Auswirkungen

Die Chaostheorie spielt in unserem realen Leben eine entscheidende Rolle: Sie ist der Grund, warum zum Beispiel Wetterprognosen nicht immer zuverlässig sind. Es gibt zu viele einzelne Faktoren die berücksichtigt werden müssen. Wenn sich nur eine der Anfangsbedingungen ändert könnte sich das ganze Wetter schlagartig ändern.

Doch wie funktionieren eigentlich Wettervorhersagen? Wie oben schon genannt, sind Wettervorhersagen teilweise unberechenbar. Um sie auszuwerten ist ein großes Verständnis an Mathematik, besonders im Teilgebiet der Stochastik, nötig. Meteorologen sitzen den ganzen Tag im Wetterstudio und interpretieren die Ergebnisse von Gleichungen. Auf der Basis von Wetterbeobachtungen Wettermodelle gemacht werden.

Würde man zum Beispiel das Wetter für NRW vorhersagen wollen, so müsste man die Wetterdaten der gesamten Nordhalbkugel heranziehen und nach Temperatur, Niederschlag oder Luftdruck schauen. Dies wird mithilfe von Wetterballons, Flugzeugen, Meeresbojen und Wetterstationen herausgefunden.

Die Daten werden dann von den Computern ausgewertet. Eine der wichtigsten Gleichungen die ein Computer benutzt und zum Auswerten braucht, ist die Strömungsgleichung. Sie berücksichtigt die Erdanziehungskraft, die Wetterdaten sowie die Erdrotation.

Doch selbst dies reicht nicht für eine genaue Wettervorhersage. Die Meteorologen müssen die Ergebnisse interpretieren und auch vergleichen mit anderen Wetterdaten auf der Welt. Oft hilft Ihnen dabei auch die Erfahrung.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Vorhersage für den ersten Tag richtig ist liegt bei 90%. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit drastisch. Vor allem bei Gewitterstürmen ist es sehr schwer, da sie sehr plötzlich auftreten können, und man keine langfristig vorausschauenden Ergebnisse treffen kann. Es geht nur kurzfristig.

Der Klimawandel

Viel wird über ihn geredet, viel diskutiert und noch mehr darüber spekuliert. Bereits als Kind bekommt man vieles über diesen Dauerbrennpunkt mit, Umweltorganisation berichten von Folgen, Industrievertreter warnen vor allem vor möglichen Konsequenzen von Gegenmaßnahmen genauso wie vom Klimawandel selbst. Doch was ist der Klimawandel noch einmal genau?

Der Klimawandel steht für die Veränderung des Erdklimas, welche in den letzten Jahren einen beschleunigten Entwicklungsprozess durchlief. In der Wissenschaft herrscht ein breiter Konsens, dass jene Entwicklungsbeschleunigung menschengemacht ist; viele internationale Institutionen wie UN und auch nationale Umweltbehörden erkennen diese These an.

Der Klimawandel lässt sich dabei in mehrere Bereiche gliedern:

Treibhauseffekt

Der wohl wichtigste Aspekt ist der der Treibhausgase (wie Kohlenstoffdioxid, Methan), die in erhöhter Zahl den Treibhauseffekt negativ beeinflussen. Normalerweise ist jener Kreislauf (vom Treibhauseffekt) so aufgebaut, dass es ein Gleichgewicht zwischen den Wechselwirkungen von Atmosphäre und der biologischen Struktur der Erdoberfläche gibt: sie (Atmosphäre) speichert einerseits einen Teil der Wärme, die in Form von Wärmestrahlung wieder aufsteigt, andererseits schützt sie vor der zerstörerischen ungefilterten Hitze der Sonne. Vor allem das Kohlenstoffdioxidgehalt wuchs jedoch in den letzten Jahrhunderten und dies droht den Kreislauf zu stören: je mehr Treibhausgas zur Erdatmosphäre aufsteigt, desto mehr heizt sich das Klima der Erde auf. Denn die natürliche Wärmestrahlung, die die Reflektion von Sonnenstrahlen darstellt, bleibt größtenteils in der Erdatmosphäre, anstatt wie beim natürlichen Treibhauseffekt wieder ans All zurückgegeben zu werden. So erhitzt sich durch die übermäßig ausgestoßenen Treibhausgase das Erdklima.1Ein anderer Faktor, der erschwerend hinzukommt ist der verschwenderische Ressourcenverbrauch, der sich sowohl bei der Ressource Wasser als auch Ressource Natur sichtbar macht, wobei letztere für den Treibhauseffekt ebenfalls eine wichtige Rolle spielt:

Denn wie bereits aus dem Biounterricht bekannt, nehmen Pflanzen via Fotosynthese Kohlenstoffdioxid auf und wandeln es zurück in Sauerstoff; doch durch flächenintensive Abholzung oder Brandrohdung von Wäldern jeglicher Art wird ein Abmilderungsfaktor des bereits übermäßig vorhandenem CO2s zusätzlich verhindert, was ebenfalls zu einer Erhitzung führt (auch bei natürlich ausgestoßenem CO2 wird so Verringerungsfaktor genommen).

Forscher zum Treibhauseffekt und CO2 Anstieg

Im Zusammenhang mit der Erforschung dieses Systems sei dabei der Forscher Svante Arrhenius genannt, der die Erkenntnis des Treibhauseffekts aus Zusammenhängen zwischen weniger Vulkanausbrüchen (=weniger CO2) und kälteren Erdtemperaturen ableitete. So war ihm dadurch bewusst, dass mehr Kohlenstoffdioxidausstoß eine Erwärmung zur Folge haben würde.

Den Beweis, dass es tatsächlich einen Anstieg von CO2 in der Atmosphäre gibt, lieferten Messungen des US-Wissenschaftlers Charles Keeling, nach dem auch die sogenannte ‚Keeling-Kurve’2 benannt wurde. Demnach steigen die Werte von Kohlenstoffdioxid, weil die Aufnahmerate durch Pflanzen auf demselben Niveau geblieben ist (beziehungsweise es ist auch hier fraglich, wie lange das noch durch die flächenweise Abholzung von Wäldern so bleibt).

Klimawandel in der Kontroverse

Das es also zu einer erhöhten Dichte von Treibhausgasen in der Atmosphäre kam und kommt ist also wissenschaftlich bewiesen, unklar bleibt nur die Frage, wie es dazu kommt. Und hier gehen die Meinungen auseinander, obwohl eine breite Mehrheit an Wissenschaftlern und Forschern sich einig ist darüber, dass die Erwärmung menschengemacht ist.

Gesellschaftlicher Aspekt und politische Relevanz

Dagegen gibt es Klimaskeptiker, die entweder den Klimawandel an sich abstreiten, die Erwärmung der Erde durch CO2 oder eben die menschengemachte Erwärmung. Was dabei stets im Hinterkopf behalten werden muss ist, dass der Klimawandel hohe politische wie auch ökonomische Dimensionen umfasst, da es zum einen der wichtigsten Problemfelder der Weltgemeinschaft gehört und somit (durch Anerkennung der menschengemachten Erwärmung) ständig versucht wird, entsprechende Maßnahmen auf verschiedensten Klimagipfeln zu treffen. Das diese in so manche bedeutende Industriezweige einschneiden, ist es dabei also meist nicht ungewöhnlich, dass eben jene Firmen aus dieser Richtung entsprechende Studien und Forscher fördern, die bei ihren These keine einschneidenden Maßnahmen gegen Öl- oder Kohlefirmen vorsehen.

So stehen sich auf politischer wie auch wissenschaftlicher Bühne verschiedene Interessen gegenüber, während aber die meisten seriösen und renommierten Forscher klare Beweise und Argumente für einen menschengemachten Klimawandel vorliegen haben. Doch auch innerhalb nationaler Gesellschaften hat das Thema an Relevanz gewonnen; während es mehrere Bürgerbewegungen für Umweltschutz gibt, gibt es auch populistische Stimmen, die in den Medien Anklang finden. Ein Beispiel dafür war ein Buch des Autors Fritz Vahrenholt, dessen Veröffentlichung gleich eine Kampagne ‚Die CO2 Lüge‘ in einer deutschlandweit erscheinenden Zeitung auslöste. Diese bewusst auf Aufmerksamkeit setzenden Veröffentlichungen und Debatten zielen dabei vor allem auf das Bewusstsein und die Stimmung innerhalb einer Gesellschaft ab zu diesem brisanten Thema, das schließlich jeden im Alltag betrifft, auch gegebenenfalls mit Maßnahmen.

Wie argumentieren die Klimawandelgegner?

Wikipedia bezeichnet unter dem Begriff „Klimaskeptizismus“ eine zweifelnde oder ablehnende Haltung bezüglich der gegenwärtig zu beobachtenden menschengemachten globalen Erwärmung. Wobei Klimaskeptiker offen sind für rationale Argumente und sich Klimawandelgegner Argumenten verschließen.

Die Argumente der Gegner des Klimawandels sind so vielfältig wie die Ursachen selbst. Sie reichen von Aussagen wie

  • … das Klima hat sich im Laufe der 4,6 Milliarden
    Jahre der Erde schon immer verändert …
  • … nur etwa 3% des CO2-Ausstoßes auf der Erde
    sind durch Menschen verursacht …
  • … Vulkane stoßen mehr CO2 aus als der Mensch
    produziert …
  • … die Wissenschaftler sind sich nicht einig über
    die tatsächlichen Ursachen der Erderwärmung …
  • … natürlicher Wasserdampf ist ein Grund für die
    Erderwärmung der Erde …
  • … Klimawandel, Gesundheitsschäden durch CO2
    sind durch politische Meinungsmache entstanden …

Ist diese Position vertretbar?
Wenn man sich die Untersuchungen und Studien zum Thema Klimawandel und Erderwärmung anschaut, so ist die Erkenntnis relativ eindeutig. Mehr als 97% aller wissenschaftlich abgesicherten Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass der Anstieg des CO2-Ausstoßes durch den Menschen verursacht wird und den Klimawandel zur Folge hat.

Dass es auf der Erde schon von je her Eiszeiten und Warmzeiten gab, ist wissenschaftlich bewiesen und anerkannt. Allerdings ist die Größenordnung mit der die Klimaveränderung in den letzten 100 Jahren verläuft um das
10-fache schneller als zur Zeit der letzten Eiszeit.

Hier hatte sich die Erde pro 1.000 Jahre um ca. ein Grad erwärmt. Die neu zeitlichen starken Temperaturveränderungen beruhen laut Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, auf keinen natürlichen Prozessen. Sie sind eindeutig durch den Menschen beeinflusst.

Dass dabei natürliche ökologische Kreisläufe nicht mehr mithalten können zeigt sich dann vor allem im Artensterben, aber auch beispielsweise bei sich verändernden Kalt-und Warmwasserströmen im Meer sowie Wüstenausbreitung aus geologischer Sicht und auch extreme Wetterphänomenen, die eine Reaktion auf die schnellen Veränderungen sind.

Allein deswegen könnte man auch hier den meist industriefreundlichen Skeptikern entgegnen, dass bevor man solche Folgen in Kauf nimmt, nicht im Zweifel doch eher zum Einsparen von Emissionen übergeht, auch wenn man vielleicht nicht ganz sicher ist, ob der menschliche Anteil am Klimawandel so hoch ist. Auch würde die Politik dadurch angehalten werden, allgemein mehr auf naturfreundliche Energiegewinnungsmethoden umzusteigen, was im Zweifel nicht verkehrt sein kann.
Klimaskeptiker sehen zudem in den Ozeanen eine weitere Begründung für ihre These: So würde das Meer ebenfalls CO2 Mengen emittieren und somit ein weiterer Mitverursacher des hohen CO2 Gehalts sein. Doch muss man berücksichtigen, dass Ozeane und Atmosphäre in einer ständigen Wechselwirkung zu einander stehen. Sie tauschen kontinuierlich Kohlenstoff aus, aber durch die zusätzliche Menge an CO2 in der Luft durch den Menschen nehmen auch die Ozeane mehr auf, so viel, dass es nicht mehr an die Atmosphäre weitergegeben wird und ein Restbestand aufgenommen im Meer bleibt. Dieser könnte sich durch das wachsende CO2 Gehalt in der Atmosphäre auch erhöhen, deshalb besteht die Gefahr einer Versauerung5 .
Klimaskeptiker behaupten auch, dass der Mensch lediglich für etwa 3% des CO2-Ausstoßes auf der Erde verantwortlich ist. „Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre war Jahrtausende lang praktisch konstant und steigt erst an, seit wir dem System riesige Mengen an zusätzlichem Kohlenstoff aus fossilen Lagerstätten zuführen“, erklärt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Die 97 Prozent CO2-Emissionen, die durch die Natur verursacht werden, sind ein natürlicher, biologischer Kreislauf an dem alle Lebewesen, also Mensch, Tier und Pflanzen beteiligt sind.
Pflanzen wiederum wandeln durch die Photosynthese das schädliche CO2 in Form von Holz und Blätter um. Dieser sogenannte Kohlenstoffkreislauf wird vom Menschen allerdings durchbrochen, in dem er Milliarden Tonnen von Kohlendioxid diesem natürlichen Kreislauf hinzufügt. Die Folge, stetiger Temperaturanstieg.

Auch die Aussage, dass Vulkane viel mehr CO2 emittieren als der Menschen, kann durch eine Vielzahl von Studien wiederlegt werden. Das Umweltbundes-amt stellt dar, dass der CO2 Ausstoß durch Vulkane deutlich niedriger ist als der durch den Menschen. Dies ist anhand vieler Messungen und Studien untersucht wurden. Aus diesen ergibt sich, dass die CO2- Emission seit dem Zeitalter der Industrialisierung auf ca. 30 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr angestiegen ist. Die CO2 Emission durch Vulkane hingegen beträgt nur eine Menge von etwa 0,03 Milliarden pro Jahr. Außerdem lässt sich das Argument der Klimagegner wiederlegen, da die Kohlenstoffkonzentration vor der Industrialisierung relativ konstant war. Wäre der Anstiegt der CO2 Konzentration durch Vulkane bedingt, hätte sie auch vorher schon stetig steigen müssen.

Letztlich ist es ein riesiger Kreislauf zwischen Natur, Treibhausgasen und Strahlung sowie Atmosphäre, der bei Störungen negativ beeinträchtigt wird, was letztlich in vielerlei Facetten letztendlich auch auf den Menschen wieder zurückfällt. Und das gilt es zu berücksichtigen, wenn man die zur Bequemlichkeit verleitenden Thesen von Skeptikern hört und sich zur Annahme verleiten lässt, ein weiter so ist in Ordnung. Denn prüft man die Thesen sogenannter Experten aus dem Klimaleugnerlager, wird meist schnell deutlich, dass diese wie beim Populismus meist einfache Antworten und Argumente für das komplexe Themengebiet Klimawandel haben, die dazu meistens nicht sehr wasserdicht sind und schon nach genauerem Ansehen eher die Zahlen verdrehen und wichtige Details weglassen. Aber gerade in der öffentlichen Debatte ist es nach wie vor wichtig, dass sich eine Gesellschaft nicht täuschen lässt von zwar wortgewandten, aber nicht glaubwürdigen Forschern und eher das Augenmaß auf diejenigen richtet, die logisch und mit unabhängigen Studien den menschengemachten Klimawandel als Fakt bestätigen.

Berühmte Beispiele (hier: Donald Trump)

Für den neuen US-Präsidenten Donald Trump ist die Erderwärmung eine Erfindung der Chinesen, um die Wettbewerbsfähigkeit der amerikanischen Industrie negativ zu beeinflussen. So zu mindestens seine öffentliche Aussage im Jahre 2012 zum Thema Klimawandel.

Trump ist ein großer Verfechter von fossilen Energieträgern. In seinem neuen Kabinett hat er mit Rex Tillerson als Außenminister den ehemaligen Chef des Erdölkonzerns ExxonMobil und mit Rick Perry als Energieminister einen Politiker der den Klimawandel leugnet.

Aktuell als Präsident der Vereinigten Staaten, hat er den bisher größten Gegner der US-Klimapolitik, Scott Pruitt, zum Chef der Umweltschutzbehörde ernannt. Pruitt selbst glaubt nicht, dass Kohlendioxid einer der Hauptverursacher der Erderwärmung ist. Er hat mit weiteren Skeptikern eine Klage gegen das von Ex-Präsident Obama verabschiedete Klimaschutzpaket „Clean Power Plan“ eingereicht.

Trump selbst plant die Umwelt- und Klimaschutzprogramme der USA um bis zu 300 Millionen Dollar zu kürzen, sowie bereits beschlossene Umweltvor-schriften wieder zu lockern. Dies gilt insbesondere für die US-Autoindustrie, wonach Neuwagen mehr CO2 und Stickoxide ausstoßen dürfen als noch unter Obama beschlossen wurde. Gleichzeitig wurden die Mitarbeiter der EPA (Umweltschutzbehörde) angewiesen alle Informationen und Links zum Thema Klimawandel von der Webseite zu entfernen.

Bewertung dieser Haltung

Viele Andeutungen Donald Trumps weisen darauf hin,
dass er momentan alles unternimmt um die alte amerikanische Energiewirtschaft als Produzent von fossilen Energieträgern wieder wettbewerbsfähig zu machen. Arbeitsplätze insbesondere im Bergbau zu sichern und Gewinne zu steigern.

Schaut man allerdings etwas genauer in den Bereich der US-Energiewirtschaft hinein, so wird deutlich, dass die Ökoenergie und die Förderung von erneuerbaren Energien stark ausgebaut werden.
Hierzu hatte die Obama-Regierung mit Programmen und Steuernachlässen gesorgt, die Solar- und Windenergie zu fördern.

Als positives Beispiel kann hier der Bundesstaat Texas genannt werden, der unter dem Gouverneur und Klimaleugner Rick Perry, zum sechstgrößten Windenergieerzeuger der Welt herangewachsen ist. Wichtig hierbei ist auch der Netzausbau zum Transport des Stroms in die großen Ballungs- und Industriestandorte an der Ostküste der USA.

Auch die amerikanische Solarindustrie ist auf einem sehr guten Weg.
Mit speziellen Fördergesetzen und sinkenden Preise für die sogenannten Solarpaneele, wird sich der Ausbau der Sonnenenergie-Anlagen speziell in den südlichen Bundesstaaten wie Texas weiter fortsetzen. Die Absicht Trumps das Fracking zu deregulieren ist auf den zweiten Blick durchaus eine positive Nachricht für den Klimaschutz.

Durch den Abbau von Erdgas durch Fracking kann die Kohle als fossiler Brennstoff für die Gewinnung von Strom nach und nach ersetzt werden.
Da Erdgas sauberer verbrennt und somit geringere CO2-Werte aufweist, werden so die Emissionswerte weiter gesenkt. Kohlekraftwerke werden zunehmend durch die Gasförderung und erneuerbare Energieanlagen unrentabel und somit stillgelegt. Gewinner dieser energiewirtschaftlichen Entwicklung ist der Klimaschutz.

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